Ursula Männle (CSU) im Gespräch mit Regisseur Torsten Körner


Torsten Körner | Drehbuch & Regie
Torsten Körner, geboren am 21. September 1965 in Oldenburg. Nach dem Abitur leistet er 1986 bis 1988 seinen Zivildienst in Köln-Chorweiler ab, im Marie-Juchacz-Altenzentrum. Ab 1989 Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik in Berlin, zunächst an der Freien Universität, dann auch an der technischen Universität, wo er 2000 mit einer Arbeit über den Schauspieler Heinz Rühmann promoviert. Während des Studiums sammelt er erste journalistische Erfahrungen, schreibt Hörspiel- und Fernsehkritiken und arbeitet nebenbei ehrenamtlich mit Häftlingen und Senioren.

Seit 2000 lebt Körner als freier Autor und Publizist in Berlin. Er schreibt – neben einigen anderen Büchern – Biographien über Götz George, Franz Beckenbauer, Heinz Rühmann und die Familie von Willy Brandt. Seit 2000 ist er regelmäßig in nahezu allen Jurys vertreten, die in Deutschland Fernsehpreise vergeben, etwa den Jurys des Grimme-Preises, des Deutschen Fernsehpreises, des Hessischen Fernsehpreises oder des Robert-Geisendörfer-Preises. Von 2010 bis 2011 war er Juryvorsitzender des Deutschen Radiopreises, von 2013 bis 2015 Juryvorsitzender beim Fernsehfilmfestival in Baden-Baden. Körner schreibt regelmäßig für die Medienfachdienste „epd medien“ und „Medienkorrespondenz“, den „Tagesspiegel“ und den Deutschlandfunk. Für seine fernsehkritischen Beiträge bekam er 2009 den Bert-Donnepp-Preis, den Preis für Deutsche Medienpublizistik verliehen.

Mit dem Film „Angela Merkel - Die Unerwartete“ (ARD, 2016) legt der Biograf Körner das erste Mal ein Fernsehporträt vor. Es folgen Filme über die sogenannte „Flüchtlingskrise“ („3 Tage im September, ARTE/MDR 2017, nominiert für den Deutschen Fernsehpreis), über den letzten Republikgeburtstag der DDR („Palast der Gespenster“, ARTE/MDR 2019), sowie ein Portrait über Altkanzler Gerhard Schröder („Gerhard Schröder – Schlage die Trommel“, ARTE/MDR 2020). Im Februar 2020 veröffentlicht Körner sein neuestes Buch über Politikerinnen in der Bonner Republik („In der Männerrepublik“, KiWi).



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